Hier finden Sie eine Übersicht und Kurzinformationen über die Gebäude im Bürgerpark. Anhand der Nummern können Sie die Orte auf der großen Orientierungskarte wiederfinden.
01 Altes Schießhaus 1861 von dem Maurermeister F.Holländer an dem nördlich der Ringstraße gelegenen ehemaligen Militärschießplatz errichtetes Haus, das 1874 an den Park fiel und in ein Wärterhaus umgebaut wurde. Heute dient das Gebäude als Dienstwohnung.
02 Aufseherhaus im Stadtwald Das 1908 bezogene Haus am Rand des Stadtwalds wurde nach einer Schenkung von Franz E. Schütte von den Architekten Friedrich Wellermann und Paul Frölich entworfen. Der besondere achteckige zweistöckige Zentralbau wird seitlich von zwei Flügeln flankiert. Zur Parkallee zeigt der an sich schlichte, zurückhaltende Bau eine Schaufassade mit säulengestütztem Pultdach.
03 Aussichtsturm am Stadtwaldsee 1909 nach einem Entwurf des Münchener Architekten Prof. Gabriel von Seidl auf dem Hügel am Stadtwaldsee als turmartiger Pavillon mit Säulenumgang errichtet, dient er als Aussichtsturm und als Regenschutz. Hinter der schweren Eichentür führt eine Treppe auf die obere Plattform. Da heute die Bäume zu hoch sind ist trotz der exponierten Hügellage keine wirkliche Fernsicht mehr möglich.
Mit Hilfe des „Rotary Clubs Bremen-Weser“ wurde der Turm 2004 komplett saniert.
04 Dykchoffpavillon Zum 75. Geschäftsjubiläum stiftete das Bremer Bekleidungshaus H. Dykchoff 1961 den Bau einer „Kinderschutzhütte“ in unmittelbarer Nähe zum Spielplatz. Nach Plänen des Architekten Fritz Brandt wurde der Pavillon 1963 gebaut, 1986 instand gesetzt und mit einer neu vergoldeten Spitze versehen.
05 Elisenstiftung Durch die Stiftung in Höhe von 10.000 Mark durch Fräulein Elise Köncke wurde es dem Bürgerparkverein möglich am südwestlichen Eingang ein weiteres Aufseherhaus zu bauen. 1901 entstand ein farbig gestaltetes Gebäude mit phantastischer Holzdekoration im sogenannten „Nordischen Stil“.
06 Gerdespavillon Ein Geschenk des norwegisch-schwedischen Konsul Hermann S. Gerdes aus Anlass seines 80. Geburtstags am 31. Mai 1903. Der Pavillon entstand nach Plänen der Architekten Wellermann und Frölich als Holzkonstruktion mit Schiefer gedecktem Dach.
07 Schweizerhaus und Parkverwaltung Ein 1871 nach einer Geldspende des Geld- und Wechselmaklers Heinrich Christian Dieckmann im „Schweizerhaus Stil“ erbautes Wärterhaus. Das Haus wurde der Geschäftssitz des Bürgerparkvereins und bestand aus einer kleinen Wohnung, einer Schreibstube und einem Konferrenzzimmer für den Vorstand. 1881 wurde der hintere Bereich des Gebäudes erweitert und 1886 kam ein Küchenanbau hinzu. Bei all diesen Erweiterungen wurde darauf geachtet den ursprünglichen Stil des Hauses zu bewahren. Seit dieser Zeit dient das Haus als Dienstwohnung.
08 Wätjenhaus Schon Wilhelm Benque plante in seiner ersten Konzeption an diesem nordwestlichen Teil des Bürgerparks einen Unterstand für Pferde und Reiter. Mit einer Schenkung der Witwe des bremischen Kaufmanns und Reeders Diedrich Heinrich Wätjen 1893 konnte mit der Umsetzung der Pläne begonnen werden. Anstelle des Unterstandes wurde nun ein dringend für diesen Teil des Parks benötigtes Wärterhaus gebaut. Das Wätjenhaus wurde im Landhausstil aus Backstein erbaut, mit verziertem Dach, weiß verputzten Mauerteilen und einem vom Weg zugänglichen Regenschutz.
09 Meiereivilla 1882 wurde die Meiereivilla ein Jahr nach der Eröffnung der Meierei gebaut. Sie diente als Wirtschaftshof für die Viehwirtschaft der Meierei. Das Haus wurde sehr breit entworfen um den dahinter liegenden Hof zu verdecken. Die Fassade wurde mit einer Blenderfassade passend zur Meierei verkleidet und dient heute als Wohnung für das Parkpersonal.