
Fast 100 Jahre engagierte sich die Familie Schütte für den Bürgerpark. Durch den frühzeitigen Import des damals neu geförderten Erdöls bildete Franz Schütte das Monopol heraus und schenkte nicht nur Bremen Achtung und Ansehen sondern bedachte auch den Bürgerpark mit großzügigen Zuwendungen.
Bremen spendete er das Bismark Denkmal, das Kaiser Friedrich Denkmal, ließ den für schulische Zwecke gedachten Botanischen Garten anlegen, sammelte und schenkte Gelder für den Bau des neuen Rathauses, gründete verschiedene Stiftungen und renovierte auf eigene Kosten den Bremer Dom und ließ an dessen Seite den Turmbläserbrunnen wieder aufstellen.
Sein zweites großes Engagement jedoch galt dem Bürgerpark. 1877 in den Vorstand berufen und zum Vorsitzenden gewählt führte er dieses Amt bis zu seinem Tod im Jahr 1911. So stiftete er 30.000 Mark zum Bau der Meierei, 50.000 Mark für die Errichtung des Aussichtsturmes, finanzierte im Jahr 1906 den Ausbau des Stadtwaldes, kaufte 600.000 Setzlinge für die Bepflanzung und spendete den Aussichtsturm in dessen Mitte. Nach seinem Tod spendete die Witwe dem Bürgerpark für den Wiederaufbau des durch Feuer vernichteten Parkhauses weitere 20.000 Mark. Der gleichnamige Sohn betrachtete den Bürgerpark ebenfalls als einen Teil seines Lebenswerks und stand ihm bis in die 60'er Jahre vor.